Alexander Gonda:
Athena

Alexander Gonda: Athena, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Alexander Gonda: Athena (Bronze, teilweise vergoldet, 1974)
Überseering 35, Shell-Haus, 22297 Hamburg (Winterhude)

Beschreibung

Athena, die griechische Göttin der Weisheit und der Künste sowie der Strategie und des Kampfes, ist ein häufiges Thema vieler Gemälde und Statuen. Die Darstellung des Bildhauers Alexander Gonda in der Hamburg City Nord ist aber ungewöhnlich. Denn seine Göttin ist eine kubisch abstrahierte Säule statt der verbreiteten figürlichen Darstellungen als wehrhafte Frau mit Rüstung, Schild und Eule. Die typischen Attribute lassen sich aber auch in dieser Skulptur ausmachen, denn die vergoldeten Partien können als Schild, Eule und Helm interpretiert werden, während die vielen Blöcke, aus denen sich die Figur zusammensetzt, an einen schuppigen Panzer erinnern. Die grazil geschwungene Form weckt Assoziationen an den weiblichen Körper.

Künstler/in

Alexander Gonda wurde am 5. April 1905 in Temeswar (Ungarn) geboren. Er studierte 1923–1930 an der Kunstakademie Dresden bei Karl Albiker und Wilhelm Gerstel. Neben seiner Tätigkeit als Künstler war er auch Autor, der seine Bücher selbst illustrierte. Er wurde als Hochschullehrer an die Hochschule für Bildende Künste in Berlin berufen. 1953 wurde er mit dem Berliner Kunstpreis ausgezeichnet. 1968–1970 war er Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes im Deutschen Künstlerbund und nahm insgesamt siebzehnmal an deren Jahresausstellungen teil. Er schuf etliche Brunnen und Skulpturen im öffentlichen Raum, mehrheitlich in Berlin. Alexander Gonda starb am 15. Februar 1977 in Berlin.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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