Francisco Zuniga:
Sitzende

Francisco Zuniga: Sitzende, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Francisco Zuniga: Sitzende (Bronze, 1979)
Neuer Jungfernstieg 20 / Fehlandtstraße, 20354 Hamburg (Neustadt)

Beschreibung

Übliche Modelmaße hat sie nicht, aber das scheint der Frau vollkommen egal zu sein. Ganz entspannt zurückgelehnt sitzt sie vor der Berenberg Bank am Neuen Jungfernstieg nahe der Alster und genießt die Sonne, die Beine überkreuz, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Der Bildhauer Francisco Zúñiga präsentiert hier eine Bronzeplastik, die den menschlichen Körper in den Mittelpunkt stellt und mit einem kurvenreichen Erscheinungsbild erfreut.

Künstler/in

Francisco Zúñiga (eigentlich Francisco Zúñiga Chavarría) wurde am 27. Dezember 1912 in Guadelupe geboren. 1927 studierte er an der Kunstschule von San José, wo er für kurze Zeit Zeichenunterricht erhielt. Im Zeitraum von 1928–1934 arbeitete er als Gehilfe im familiären Bildhauerbetrieb für religiöse Skulpturen. 1936 wanderte er nach Mexiko aus und studierte bis 1938 bei Rodríguez Lozano Gestaltung und bei Oliverio Martínez Bildhauerei. Unmittelbar danach wurde er Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie La Esmeralda in Mexiko-Stadt. Seine Faszination galt den monumentalen Skulpturen, deren Entwicklung er in dieser Zeit für Mexiko mit beeinflusste. In seinen Arbeiten verwendete er als Material Bronze, Holz, Stein, Marmor und Onyx und erstellte auch Lithografien. 1943 wurde er Mitglied der freien Bildhauerwerkstatt „Taller Libre de Escultura“. Ab 1946 arbeitete er als freier Künstler. 1987 wurde er Mitglied der Academia de Artes. 1935 erhielt er den 1. Preis des costa-ricanischen Kunstsalons Salón de Escultura für seine Steinskulptur „La Maternidad“ (dt.: Die Mutterschaft); 1958 den ersten Preis für Bildhauerei des Instituto Nacional de Bellas Artes. Er starb am 9.August 1998 in Tlapan (Mexiko).

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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