Georg Fugh: Rübezahl

Georg Fugh: Rübezahl, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2017)

Daten zum Werk

Georg Fugh: Rübezahl (Stein, 1964)
Hans-Böckler-Schule, Elchweg 1, 24537 Neumünster

Beschreibung

Um den Berggeist Rübezahl aus dem Riesengebirge ranken sich viele Erzählungen, die teilweise mehrere Jahrhunderte alt sind. Meist wird er als launisch beschrieben – während er zu freundlichen Menschen hilfsbereit ist, rächt er sich bitter, wenn er verspottet wird. Darstellungen zeigen ihn oft als einen rohen Menschen mit wilden Haaren und langem Bart. Bildhauer Georg Fugh fertigte in den 1960er Jahren eine kindgerechte Skulptur, die ihn als freundliches Wesen mit markantem Bart und einem dickem Ast in der Hand zeigt, während er die Berge durchwandert.

Künstler

Georg Fugh wurde am 29. Oktober 1898 im ostpreußischen Mehlsack geboren. Nach einer Ausbildung zum Volksschullehrer studierte er an der Kunst- und Gewerkschule in Königsberg bei Prof. Hermann Brachert. Anschließend arbeitete er als freischaffender Künstler in Königsberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich in Schleswig-Holstein nieder, zunächst in Tellingstedt, später in Neumünster. In dieser Zeit fertigte er zahlreiche Denkmäler, Brunnen und Porträtbüsten. Er starb am 13. November 1976 in Neumünster.

Galerie

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