Georg Fugh: Verschlungenes Band

Georg Fugh: Verschlungenes Band, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2017)

Daten zum Werk

Georg Fugh: Verschlungenes Band (Sandstein, 1955)
Beethovenstraße 40, 24534 Neumünster

Beschreibung

Zu den verbreiteten Werken des Bildhauers Georg Fugh zählen realistische Darstellungen von Personen und Tieren, ob einzeln oder in Gruppen. Doch auch die reine Form ohne ein figürliches Vorbild findet sich in seinem Schaffen. Bei der kniehohen Skulptur auf einer Rasenfläche war ein in Schleifen verschlungenes Band die Vorlage. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das lebendige Spiel der Form, die Durchblicke erlaubt und bei jedem Schritt um sie herum ihre Wirkung ändert. Linien, Flächen, Licht und Schatten sind hier das eigentliche Thema der Kunst, wodurch das Kunstwerk eine für die 1950er Jahre ungewohnte Sprache spricht, zumindest was Kunst unter freiem Himmel angeht. Denn während die Maler der Zeit in ihren Ateliers frei und expressiv malten, dominierten an den Straßen und Plätzen weiterhin geradlinige, oft anrührende Plastiken.

Künstler

Georg Fugh wurde am 29. Oktober 1898 im ostpreußischen Mehlsack geboren. Nach einer Ausbildung zum Volksschullehrer studierte er an der Kunst- und Gewerkschule in Königsberg bei Prof. Hermann Brachert. Anschließend arbeitete er als freischaffender Künstler in Königsberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich in Schleswig-Holstein nieder, zunächst in Tellingstedt, später in Neumünster. In dieser Zeit fertigte er zahlreiche Denkmäler, Brunnen und Porträtbüsten. Er starb am 13. November 1976 in Neumünster.

Galerie

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