Hans Kock: Kieler Strandfigur

Hans Kock: Kieler Strandfigur, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Hans Kock: Kieler Strandfigur (Aluminium, 5 Elemente, 1976).
Skulpturenpark der Hans-Kock-Stiftung, Gut Seekamp, Seekamper Weg, 24159 Kiel.

Beschreibung

Deutlich ist der stark abstrahierten Frauenfigur der kräftig wehende Wind am Strand der Kieler Förde anzusehen: Das lange Haar weht im Wind, das Kleid ist gebläht und auch in der Haltung sind die Kraft des Windes und die Gegenkraft des Körpers zu erkennen. Eine Version der Figur aus Keramik stand lange Zeit vor dem Audimax der Universität in Kiel, die Aluminiumskulptur steht im Park der Hans-Kock-Stiftung auf Gut Seekamp. Für die Kieler Strandfigur wurden fünf einzelne Elemente zu einer Gesamtfigur zusammengesetzt. Verteilt auf dem Parkgelände sind auch einzelne der fünf Elemente zu finden, die für sich ebenfalls eine starke skulpturale Qualität aufweisen.

Künstler/in

Hans Kock wurde am 27. Dezember 1920 in Kiel geboren. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges studierte er in Braunschweig zunächst Architektur, wechselte dann zur Bildhauerei. An der Landeskunstschule in Hamburg wurde er Meisterschüler und später Mitarbeiter von Gerhard Marcks. Ab 1953 war Hans Kock als freischaffender Künstler in Hamburg und auf Gut Seekamp in Kiel tätig. Er erhielt 1962 den Villa-Romana-Preis und nahm unter anderem an der documenta III (1964) in Kassel und den Weltausstellungen in Montréal (1967) und Osaka (1970) teil. 1972 erhielt er den Kunstpreis des Landes Schleswig Holstein. Gemeinsam mit seiner Frau baute er ab 1990 Gut Seekamp zu einem Skulpturenpark und Kunstraum aus. 2004 war er Kulturpreisträger der Landeshauptstatdt Kiel. Am 10. Dezember 2007 starb Hans Kock in Kiel. Weitere Informationen (extern): Website der Hans-Kock-Stiftung

Galerie

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