Hans Kock:
Kugelbaum

Hans Kock: Kugelbaum, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Hans Kock: Kugelbaum (Aluminium, 1982)
Skulpturenhof Mümmelmannsberg, Kandinskyallee, 22115 Hamburg (Billstedt)

Beschreibung

Der Kugelbaum des Bildhauers Hans Kock im Skulpturenhof Mümmelmannsberg ist eine abstrakte, aufragende Plastik, die wie eine Mischung aus organisch gewachsen und geometrisch konstruiert wirkt. Das Objekt entfaltet sich im oberen Kopfbereich wie die Formen von Blüten oder Bäumen. Geometrische Elemente wie Kugeln und Würfel und das metallisch matte Material erinnern im Gegensatz dazu an ein technisches Gebilde. Die Plastik vereint diese Facetten in einer Figur. Eine weitere Version der Arbeit findet sich im Skulpturenpark der Hans-Kock-Stiftung auf Gut Seekamp.

Künstler/in

Hans Kock wurde am 27. Dezember 1920 in Kiel geboren. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges studierte er in Braunschweig zunächst Architektur, wechselte dann zur Bildhauerei. An der Landeskunstschule in Hamburg wurde er Meisterschüler und später Mitarbeiter von Gerhard Marcks. Ab 1953 war Hans Kock als freischaffender Künstler in Hamburg und auf Gut Seekamp in Kiel tätig. Er erhielt 1962 den Villa-Romana-Preis und nahm unter anderem an der documenta III (1964) in Kassel und den Weltausstellungen in Montréal (1967) und Osaka (1970) teil. 1972 erhielt er den Kunstpreis des Landes Schleswig Holstein. Gemeinsam mit seiner Frau baute er ab 1990 Gut Seekamp zu einem Skulpturenpark und Kunstraum aus. 2004 war er Kulturpreisträger der Landeshauptstadt Kiel. Am 10. September 2007 starb Hans Kock in Kiel.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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