Jan Koblasa: Arabella

Jan Koblasa: Arabella, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Jan Koblasa: Arabella (Marmor, 1983).
Domkirchhof, Ostseite des Domes, 23552 Lübeck.

Beschreibung

Ein quaderförmiger Monolith aus Marmor steht an der Ostseite des Lübecker Domes. Die Maße des massiven Blocks erinnern an die Abmessungen der Grabplatten. Die der Kirche abgewandte Seite greift die Struktur das Backsteinmauern auf, die anderen Seiten sind glatt poliert.

Künstler/in

Jan Koblasa wurde am 5. Oktober 1932 im tschechischen Tabor geboren. Er studierte 1952–1958 an der Akademie der Bildenden Künste in Prag. Nach dem Scheitern des „Prager Frühlings“ 1968 floh er über Mailand nach Nordeutschland. An der Muthesius-Schule in Kiel begründete er 1969 die Bildhauerklasse, die er bis 1998 leitete. 1995 war er Gast der Deutschen Akademie Villa Massimo, Rom. 2002–2005 war er Professor für Bildhauerei an der Prager Akademie der Bildenden Künste. Seit 1958 war er an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt und nahm an internationalen Symposien und Reisen teil. Viele seiner oft politisch oder religiös motivierten Arbeiten finden sich in Kiel und in in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa, Amerika, Asien und Afrika, darunter mehr als 30 Museen und Sammlungen. Am 3. Oktober 2017 starb Jan Koblasa in Hamburg.

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Galerie

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