Joannis Avramidis:
Dreiklang

Joannis Avramidis: Dreiklang, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Joannis Avramidis: Dreiklang (Bronze, 1968)
Hohe Bleichen / Heuberg / Große Bleichen, 20095 Hamburg (Neustadt)

Beschreibung

Der „Dreiklang“ des Bildhauers Johannis Avramidis erinnert an menschliche Körper, die sehr eng beieinander stehen. Eine schlanke und aufragende bronzene Stele ist so gegliedert, dass sie den Proportionen des Menschen entspricht. Diese reduzierten und stilisierten Körper wirken wie gefesselt und zeigen keine individuellen Züge. Hieraus kann eine Symbolik über das Leben gelesen werden, doch auch die reine Ästhetik der Form mit Anleihen an die klassische griechische Skulptur gibt dem Werk ihren besonderen Reiz. Die gleichmäßig gegliederten und eng gruppierten Körper bilden eine gemeinsame, zusammenhängende Form – die Gruppe erscheint mächtiger als der einzelne Mensch. Schaut man genau hin, erkennt man in den Figuren dennoch minimale Abweichungen.

Künstler/in

Joannis Avramidis wurde am 23. September 1922 in Batumi, Georgien geboren. Der zeitgenössische griechisch-österreichische Bildhauer musste mit der Auswanderung der Familie nach Griechenland sein 1937 begonnenes Kunststudium abbrechen. Ab 1965 lehrte er an der Wiener Akademie der Künste, war 1968–1992 dort als Professor. 1966–1967 lehrte er als Professor in Hamburg. Er wurde bekannt für Skulpturen, in denen er der Theorie der Antike und der Renaissance bzw. der griechischen Proportionslehre folgend, diese als Vorbild für sein Werk annahm. Er starb am 16. Januar 2016 in Wien, Österreich.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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