Johannes Ufer:
Farbige Plastiken

Johannes Ufer: Farbige Plastiken, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Johannes Ufer: Farbige Plastiken (Kunststoff, 1977)
Rahewinkel 29/37, Hof, 22115 Hamburg (Billstedt)

Beschreibung

Etwas versteckt in der Grünanlage hinter den Häusern im Hamburger Rahewinkel, sind drei farbenfrohe, abstrakte Plastiken aufgestellt. Der Bildhauer Johannes Ufer fertigte sie Ende der 1970er Jahre als ein lebhaftes Formen- und Farbenspiel. Die drei unterschiedlich geformten, aufragenden Plastiken können als die freie Interpretation einer fröhlichen Kleinfamilie im munteren Dialog gedeutet werden, zeigen aber auch ohne einen menschlichen Bezug ihre ausdrucksstarke Wirkung.

Künstler/in

Johannes Ufer wurde am 30. April 1912 in Essen geboren. Nach einer Malerlehre (1926) war er 1928 Theatermaler und besuchte 1929–1933 die Hochschule für angewandte Kunst in Berlin. 1937–1940 emigrierte er nach Kopenhagen. Nach 1945 war er als freischaffender Künstler in Hamburg tätig. Für Arbeiten zu Kunst am Bau in Hamburg entwickelte er ein Farbschema, nach dem die Häuser auf Helgoland und die Hamburger Siedlung Neuwiedenthal gestaltet wurden. Seit 1948 war Dozent für Raum- und Flächenkunst am „Baukreis“. Seit 1950 hatte der Maler und Zeichner einen Lehrauftrag für Freihandzeichnen. Ab 1952 erarbeitete er Objekte für die Industrie und Baugenossenschaft. Ab 1955 erhielt er einen Auftrag für die Farbgestaltung neuer Häuser in Helgoland, die er bis in die 1980 Jahre in der praktischen Bauwirtschaft der Insel umsetzte. Er starb am 4. Januar 1987 in Hamburg.

Galerie

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