Karin Hertz: Drei Sportler

Karin Hertz: Drei Sportler, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2016)

Daten zum Werk

Karin Hertz: Drei Sportler (Bronze, 1984).
Uttoxeterhalle Raisdorf, Zum See, 24223 Schwentinental.

Beschreibung

Eine Gruppe von drei jugendlichen Sportlern markiert den Eingangsbereich zur Sporthalle in Schwentinental. In ihrer Bronzeplastik stellt Bildhauerin Karin Hertz durch typische Körperhaltungen drei Sportarten dar: Leichtathletik, Gymnastik und Laufen. In der Mitte der Gruppe setzt ein Mädchen gerade zum Sprung an. Links und rechts von ihr stehen ein laufender und ein kugelstoßender Junge. Die Figuren stehen eng beisammen, bewegen sich aber alle in unterschiedliche Richtungen. Hier steht also kein realistisches Abbild eines sportlichen Wettbewerbs im Vordergrund, sondern eine verdichtete Darstellung, die die Dynamik des Sports zeigen will.

Künstler/in

Karin Hertz wurde am 26. Juli 1921 in Hamburg geboren. Zusammen mit ihrer Mutter und der älteren Schwester zog sie 1929 zu Verwandten nach Kitzeberg an der Kieler Förde. In München begann sie zunächst eine Ausbildung bei der freischaffenden Künstlerin Maria Weber und besuchte dann 1940–1944 die Bildhauerklasse der Akademie der Bildenden Künste. Seit 1951 lebt und arbeitet sie in Hamburg. Viele Jahre lang hatte sie außerdem noch ein Atelier in Möltenort. Neben Bildnisbüsten und Kleinplastiken stehen viele ihrer Skulpturen im öffentlichen Raum vor allem in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Ihre Menschendarstellungen erscheinen stets realistisch, doch sind alle Körperhaltungen und Stellungen der Gliedmaßen stilisiert und genauestens komponiert. Harmonie und Spannung sollen eine Synthese ergeben. Harin Hertz starb am 10. August 2017 im Alter von 96 Jahren in Hamburg.

Galerie

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