Karl Heinz Engelin:
Flügelturm

Karl Heinz Engelin: Flügelturm, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Karl Heinz Engelin: Flügelturm (Modell aus Edelstahl, 109 cm, 1978)
Garten der Stiftung Ohm, Röntgenstraße 57, 22335 Hamburg (Fuhlsbüttel)

Beschreibung

Aus einer Vielzahl von unterschiedlich langen Edelstahlstäben erstellte der Bildhauer Karl Heinz Engelin seinen Flügelturm. Ein 109 cm hohes Modell ist im Garten der Stiftung zu sehen, die Umsetzung als 310 cm hohe Großplastik am Hamburger Heiligengeistfeld. Die metallisch glänzenden Stäbe sind nach strengen Regeln angeordnet und formen eine dynamisch wirkende Figur mit aufgefächerten Flügeln. Während eine ähnliche Plastik im Garten, die Spirale, durch die freiere Gestaltung einen organischen Eindruck macht, erinnert die strenge Struktur des Flügelturms eher an die Formensprache der Architektur.

Der Skulpturengarten der Stiftung Ohm ist vom Februar bis Mai und vom September bis Weihnachten samstags und sonntags sowie nach Vereinbarung kostenfrei zugänglich.

Künstler/in

Karl Heinz Engelin wurde am 17. Oktober 1924 in Memel geboren. Nach einer Ausbildung zum Steinmetz in Kiel studierte er 1950–1953 Bildhauerei in Freiburg i. B. an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste als Meisterschüler bei Wilhelm Gerstel. 1954 studierte er an der Landeskunstschule Hamburg bei Edwin Scharff. Im selben Jahr heiratete er die Bildhauerin Gisela Hommes. Seit 1959 war er als freischaffender Künstler in Hamburg tätig, zunächst gegenständlich, ab den 1970er Jahren auch abstrakt. Karl Heinz Engelin starb am 1. Dezember 1986 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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