Karl Heinz Engelin:
Phantastischer Spaziergang

Karl Heinz Engelin: Phantastischer Spaziergang (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Karl Heinz Engelin: Phantastischer Spaziergang (Bronze, 1985, Höhe 180 cm)
Skulpturenpark Schloss Gottorf, Schlossinsel, 24837 Schleswig

Geschenk aus dem Nachlass des Künstlers

Beschreibung

Nach gegenständlichen Arbeiten zu Beginn seiner künstlerischen Karriere wendet sich Karl Heinz Engelin ab den 1970er Jahren stärker der Abstraktion zu. Die Bronzeplastik Phantastischer Spaziergang erinnert an eine Gruppe von vier Menschen, die gerade über die Fußgängerbrücke auf die Schlossinsel gekommen ist. Doch die Personen sind nicht klar unterscheidbar, die Konturen verschwimmen und die Körper scheinen miteinander zu verschmelzen. Der Künstler vermittelt durch die Abstraktion eher eine unbeschwerte Stimmung, als dass er ein klares Bild zeichnet. Der Eindruck ist flüchtig und dynamisch, erzeugt dabei aber einen harmonischen Gesamteindruck. 

Künstler/in

Karl Heinz Engelin wurde am 17. Oktober 1924 in Memel geboren. Nach einer Ausbildung zum Steinmetz in Kiel studierte er 1950–1953 Bildhauerei in Freiburg i. B. an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste als Meisterschüler bei Wilhelm Gerstel. 1954 studierte er an der Landeskunstschule Hamburg bei Edwin Scharff. Im selben Jahr heiratete er die Bildhauerin Gisela Hommes. Seit 1959 war er als freischaffender Künstler in Hamburg tätig, zunächst gegenständlich, ab den 1970er Jahren auch abstrakt. Karl Heinz Engelin starb am 1. Dezember 1986 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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