Karlheinz Goedkte: Hahn

Karlheinz Goedkte: Hahn, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2017)

Daten zum Werk

Karlheinz Goedkte: Hahn (Bronze, 1962).
Immanuel Kant Schule, Mozartstraße 36, 24534 Neumünster

Beschreibung

Hähne werden seit Jahrhunderten immer wieder als Symbole genutzt, ob im religiösen Zusammenhang, als Wappenvogel oder auch bei der Feuerwehr. Es gibt Wetterhähne, Streithähne und – ja, auch die! – Wasserhähne. Für die Immanuel Kant Schule in Neumünster schuf der Bildhauer Karlheinz Goedtke als Kunst-am-Bau-Auftragsarbeit Anfang der 1960er Jahre einen bronzenen Hahn, der so gar nicht kämpferisch und streitbar wirkt, sondern gänzlich friedlich und freundlich. Vermutlich stand hier statt einer besonderen Symbolik eher eher die prägnante Form des Tieres im Mittelpunkt.

Künstler

Karlheinz Goedtke wurde am 15. April 1915 in Kattowitz/Oberschlesien geboren und wuchs in Breslau auf. 1931–1936 studierte er an der Werkkunstschule in Stettin bei Kurt Schwerdtfeger. 1938–1940 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Seit 1945 arbeitete er als freier Künstler in Ratzeburg. Sein erster öffentlicher und überregional beachteter Auftrag war 1950 die Plastik des Till Eulenspiegel für Mölln. Ein Jahr später zog er auch in diese Stadt. Im öffentlichen Raum in Schleswig-Holstein finden sich viele seiner über 200 Großplastiken, aber auch im übrigen Bundesgebiet und im Ausland ist er vertreten. Am 23. August 1995 starb Karlheinz Goedtke in Mölln. Weitere Informationen (extern): Karlheinz Goedtke im Kreismuseum Herzogtum Lauenburg

Galerie

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