Klaus Kütemeier:
Pilzform mit zeichenähnlichen Figuren

Klaus Kütemeier: Pilzform mit zeichenähnlichen Figuren, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Klaus Kütemeier: Pilzform mit zeichenähnlichen Figuren (Stein 1978)
Möllner Landstraße 20, 22111 Hamburg (Billstedt)

Beschreibung

Inmitten der quirligen Billstedter Fußgängerzone bildet eine reduzierte Skulptur des Bildhauers Klaus Kütemeier einen Ruhepunkt. Die „Pilzform“, ein knapp halbkugelförmiges Element, scheint als Mittelpunkt einer ringförmigen, von Bäumen umstandenen Anlage waagerecht und leicht erhöht fast zu schweben und lädt dazu ein, den Trubel des Alltags für einen Moment hinter sich zu lassen. Die Oberfläche des Elements ist reliefartig ersehen mit einer Reihe von freundlichen Fabelwesen, die sich erst beim Umrunden vollständig erfassen lassen und die sich auch mit den Händen ertasten lassen.

Künstler/in

Klaus Kütemeier wurde 1939 in Delmenhorst geboren. 1960–1966 studierte er Bildhauerei bei Gustav Seitz an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und arbeitete seitdem als freier Bildhauer in Hamburg. Seit den 1960er Jahren widmete er sich der realistischen Skulptur, wobei er vornehmlich in Stein arbeitete. Die Arbeiten an einzelnen Figuren dauerten oft mehrere Jahre, bis die Formen vollendet waren. Seine Figuren besitzen eine ausgewogene Formensprache und muten archaisch und zeitlos an. Klaus Kütemeier starb am 26. Juli 2013 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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