Pierre Schumann: Geometrische Komposition

Pierre Schumann - Geometrische Komposition, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2016)

Daten zum Werk

Pierre Schumann: Geometrische Komposition (Marmor, Variation 2, 1989).
Herrenhaus Hoyerswort, Kotzenbüller Chaussee, 25870 Oldenswort.

Beschreibung

Sehr edel und in reduzierter Formensprache steht die „Geometrische Komposition“ im Garten des Herrenhaues Hoyerswort. Der leuchtend weiße Marmor wird durch ein feines Linienmuster akzentuiert. Bildhauer Pierre Schumann war Zeit seines Lebens begeistert vom Carraramarmor, den er aus dem Norden Italiens in den Norden Deutschlands holte.

Geometrische Elemente wie Kreise und Linien gliedern die Form in harmonischer Weise. In Zentrum der Figur finden sich drei kreisrunde Mulden mit ebenfalls runden Durchbrüchen.

Künstler/in

Pierre Schumann wurde 1917 als Hans-Adolf Peter Schumann in Heide/Dithmarschen geboren. Er lernte den Beruf des Steinmetzes und studierte ab 1947 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Edwin Scharff und ab 1950 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Otto Baum. 1967 erhielt seine Madonna Nera den 1. Preis der Internationalen Biennale von Carrara. Er galt als einer der bedeutendsten Künstler des Landes und war ein international geschätzter Bildhauer der Klassischen Moderne. Sein bevorzugtes Arbeitsmaterial war Marmor, wobei viele Arbeiten auch in Bronze umgesetzt wurden. Sein wesentliches Schaffensprinzip waren die Reduktion und das Gleichgewicht zwischen Masse und Leere. 2007 erhielt er den Norddeutschen Kulturpreis. Pierre Schumann starb 2011 in Eutin.

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)