Siegfried Assmann: Gettorfer Teufel

Siegfried Assmann: Gettorfer Teufel, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Siegfried Assmann: Gettorfer Teufel, (Bronze, 2000).
Alexanderplatz, 24214 Gettorf.

Beschreibung

Die kleine Teufelsstatue von Siegfried Assmann erinnert an eine alte Legende: Der Teufel warf einen Felsen, den sog. Teufelsstein, auf den Kirchturm. Doch der wurde von Gott abgelenkt und streifte so den Turm nur, weshalb dieser heute leicht schief steht.

Künstler/in

Siegfried Assmann wurde 1925 in Kirchplatz, Provinz Posen geboren. Er studierte ab 1947 an der Landeskunstschule in Hamburg und begann seine künstlerische Karriere 1951. Schnell machte er sich einen Namen als Glasmaler und Bildhauer. Anfang der 1960er Jahre verlagerte sich seine Tätigkeit zunehmend auf den Bereich der Plastik. Dem Ehrenmal in Gudendorf/Ditmarschen folgten Mahnmale in Husum, Heide und Geesthacht sowie zahlreiche Bronzen für öffentliche und privat Bauten. Bei dem Bau seiner Segelyacht in GFK kam Ihm die Idee der Synthese aus Malerei und Bildhauerei. Ungewöhnliche, farbige Skulpturen entstanden in dem damals bewunderten neuen Material. Im Kloster Nütschau fand die Verbindung von dem lichtdurchfluteten Apolit der himmlischen Heerscharen flankiert durch die Farbigkeit der abstrakten Bleiverglasung einen Höhepunkt im Schaffen. Seit langem lebt und arbeitet er in seinem Atelier in Großhansdorf. Weitere Informationen (extern): Arbeiten von Siegfried Assmann (Flickr)

Galerie

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