Susan Walke: Gaia

Susan Walke: Gaia, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Susan Walke: Gaia (Stein, 1986).
Ratsdienergarten, 24103 Kiel.

Beschreibung

Erinnert der schlanke, hoch aufstrebende Stein nicht an eine tänzelnde Frau? Der Name Gaia stammt aus der griechischen Mythologie und steht dort für die Urgöttin, die als erste aus dem Chaos entstand. Sie steht für das Schöpfende, Gebärende, aber auch für den Tod und begleitet die Menschen so von der Geburt bis zu deren Ende.

Die Bildhauerin Susan Walke orientierte sich an der vorgefundenen, gewachsenen Form des Steines, der seitlich eine zarte Linie und frontal eine massige Fläche zeigt. Vertikal aufgestellt, wirkt es, als würde der Fels aus der Erde wachsen. An der schmalen Frontseite polierte sie die Flächen, um die feinen Linien herauszuarbeiten. Statt dem Stein eine fremde Form zu verleihen, unterstrich sie mit wenigen Eingriffen die natürlichen Eigenschaften.

Künstler/in

Susan Walke wurde 1957 in Hamburg geboren und studierte Bildhauerei und Kunsterziehung an der Muthesius-Kunsthochschule und der Christian Albrechts-Universität in Kiel. Seit 1989 ist sie Konzeptkünstlerin im Innen- und Außenraum mit den Schwerpunkten Fotos, Texte, Klang, Objekte, Kunst im öffentlichen Raum, Kunst am Bau. Sie hat an verschiedenen Landart-Symposien im In- und Ausland teilgenommen und lebt und arbeitet in Kiel. Weitere Informationen (extern): Website von Susan Walke // Website des Ateliers Neunzig Grad

Galerie

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