Volker Hayn:
Vogel

Volker Hayn: Vogel, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Volker Hayn: Vogel (Bronze, 1981, Höhe 75 cm)
Skulpturenhof Mümmelmannsberg, Kandinskyallee, 22115 Hamburg (Billstedt)

Beschreibung

Fast archaisch wirkt die reduzierte Form des Vogels, den der Bildhauer Volker Hayn gestaltete. Die Figur wirkt nicht wie ein naturgetreues oder abstrahiertes Abbild eines wirklichen Vogels, sondern eher wie aus mehreren Teilen zusammengefügt. Tatsächlich hat der Künstler sowohl Bildhauerei als auch Architektur studiert und strebt eine Vermittlung zwischen den beiden Künsten an. Ähnlich wie in der Architektur erscheint der Vogel als eine harmonische Verbindung verschiedener Formen und Volumen. Doch auch erinnert er uns an die Natur, die in der eng bebauten Großsiedlung ihr Recht einfordert und nicht übergangen werden will.

Künstler/in

Volker Hayn wurde am 26. Juni 1939 in Swinemünde geboren. Er studierte 1960–1965 Architektur an der TH Braunschweig und bis 1967 Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Gustav Seitz. Ab 1968 hatte er ein Atelier in Rissen und reiste 1968–1972 durch Südamerika, Westafrika, Asien, Australien, Südpazifik und Südamerika, um die Gestaltungskraft zu finden, die ihm in Deutschland fehlte. In 1972 übernahm er den Ausbau einer Ruine in der Toskana, wo er seitdem im Sommer arbeitet. Er ist Mitglied des Berufsverbandes der Bildenden Künstler. Als Künstler versucht er mit archaisch anmutenden Figuren aus Stein und Bronze eine Verbindung zwischen Architektur und Skulptur erlebbar zu machen. Seine Werke beruhen auf der Grundlage geometrischer Formen. Er lebt in Hamburg und in der Toskana.

Galerie

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