B. Lothar Frieling: Diabolus Carus

B. Lothar Frieling: Diabolus Carus, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

B. Lothar Frieling: Diabolus Carus (Bronze, 2006).
Roter Haubarg, Sand 5, 25889 Witzwort.

Beschreibung

Der Rote Haubarg ist der berühmteste der mächtigen Bauernhäuser, von denen heute noch 45 in Schleswig-Holstein existieren. Ursprünglich hatte das weiß verputzte Gebäude einen Vorbau mit rotem Ziegeldach, welches namengebend war. Um den Haubarg rankt sich eine Legende: Früher soll an dieser Stelle eine armselige Bauernhütte gestanden haben, dessen Bauer sich in die Tochter des reichen Schmieds verliebte. Da der Schmied seine Tochter dem armen Bauern nicht versprechen wollte, ging jener einen Pakt mit dem Teufel ein. Der Teufel sollte ihm vor dem ersten Hahnenschrei ein stattliches Haus mit 100 Fenstern errichten und würde als Gegenleistung des Bauern Seele erhalten. Der Teufel baute in Windeseile den Haubarg. Voller Angst um seine Seele flüchtete der Bauer zur Geliebten und deren Mutter. Die Mutter schnappte sich den Hahn und schüttelte ihn, bis er krähte. So rettete sie gerade noch rechtzeitig die Seele des Bauern, da der Teufel zu diesem Zeitpunkt gerade das 99. Fenster einsetzte. Die Skulptur des Teufels vor dem Roten Haubarg erinnert an diese Legende.

Künstler/in

B. Lothar Frieling (Bernhard Lothar Frieling Marquardsen) wurde 1945 geboren. Seit 1969 ist er als freischaffender Künstler tätig. Er lebt und arbeitet in Lohe-Rickelshof bei Heide.

Galerie

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