Jörg Plickat:
Molfseer Stele

Jörg Plickat: Molfseer Stele, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Jörg Plickat: Molfseer Stele (Iranischer Travertin, 2000).
Hamburger Chaussee/Großer Eiderkamp, 24113 Molfsee.

Beschreibung

Bei der „Molfseer Stele“ des Bildhauers Jörg Plickat handelt es sich um eine rund drei Meter hohe Steinskulptur, die nach geometrischen Gesichtspunkten gestaltet ist. Mehrere verschachtelte Ebenen, die in Vor- und Rücksprüngen und unterschiedlichen Winkeln angeordnet sind, kennzeichnen die Form. Neben der markanten Form und den daraus resultierenden Schattenspielen ist die leuchtende Farbe des Materials zentrales Gestaltungselement. Sowohl das Schattenspiel als auch die Farbe kommen bei Sonnenschein am besten zur Geltung und verleihen der Skulptur eine lebhafte Ausstrahlung.

Künstler/in

Jörg Plickat wurde 1954 in Hamburg geboren. Er studierte Bildhauerei an der Muthesiusschule in Kiel bei Jan Koblasa, Georg Weiland und Manfred Sihle-Wissel. Seine erste Ausstellung hatte er 1979 in der Werkstatt Maulwurf in Kiel. Er war auf zahlreichen europäischen Kunstmessen und auf über 250 Ausstellungen weltweit vertreten. 2012 erhielt er den Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft. Mehr als 60 überwiegend monumentale und raumgreifende Arbeiten finden sich im öffentlichen Raum und in Kirchen im norddeutschen Raum und an vielen Orten im Ausland. 2011 war er als erster nichtchinesischer Lehrer an zwei hochrangigen Akademien in Peking und Hangzhou tätig. Waren in den 80er Jahren seine bevorzugten Materialien noch Holz und später Naturstein bei überwiegend figürlichen Motiven, arbeitet er seit den 90er Jahren in seinen kubistisch reduziertem und dennoch menschlichen proportionalen Formen in Bronze und Corten-Stahl. 2015 erhielt er mit dem Macquarie Preis Australiens höchsten Preis für Bildhauerei sowie 2017 den NordArt-Preis. In 2013 eröffnete Jörg Plickat seinen eigenen Skulpturenpark „Koppel der Künste“ in Bredenbek, wo er seit 1980 lebt und arbeitet.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)