Karl Hartung: Flügelsäule

Karl Hartung: Flügelsäule, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Karl Hartung: Flügelsäule (Bronze, 1960–1961).
Ehemals Skulpturenpark Schloss Gottorf, Schlossinsel, 24837 Schleswig (entfernt).

Beschreibung

Die Flügelsäule zeichnet keine Figur nach, sondern abstrahiert eine wachsende und sich ausbreitende Form. Damit stellt sie eher den Prozess dar als ein bestimmtes Gebilde. Die Figur wirkt leicht und zerbrechlich und weckt Assoziationen an die zarten Flügel eines Schmetterlingsschwarms. Auch Pflanzenformen, die die Schwerkraft zu überwinden scheinen und sich in die Höhe schrauben, kommen einem in den Sinn.

Künstler

Karl Hartung wurde am 2. Mai 1908 in Hamburg geboren. Er studierte nach seiner Lehre zum Holzbildhauer an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und setzte das Studium 1929–1932 in Paris fort. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg 1935 wurden seine bis dahin gegenständlichen Arbeiten zunehmend abstrakter. 1951 wurde Hartung als Professor für Bildhauerei an die Hochschule für bildende Künste in Berlin berufen. Er nahm an der documenta I (1955), II (1959) und III (1964) in Kassel teil. 1955–1967 war er Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes. Karl Hartung starb am 19. Juli 1967 in Berlin. Weitere Informationen (extern): Karl Hartung bei „Welt der Form“

Galerie

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