Karl Heinz Engelin:
Spirale

Karl Heinz Engelin: Spirale, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Karl Heinz Engelin: Spirale (Modell aus Edelstahl, 60 cm, 1973)
Garten der Stiftung Ohm, Röntgenstraße 57, 22335 Hamburg (Fuhlsbüttel)

Beschreibung

Mit tänzerischer Leichtigkeit scheint sich die Spirale in schwereloser Balance zu halten. Karl Heinz Engelin fügte gebogene Stäbe aus Edelstahl in rhythmischer Anordnung so zusammen, dass das feste Material in unbeschwerter Bewegung zu sein scheint. Der technisch geprägten Ausführung und dem metallisch glänzenden Material trotzend, erinnert das Objekt auch an wachsende, gewundene und sich entfaltende Pflanzen. Im Garten der Stiftung Ohm ist das rund 60 cm hohe Modell zu sehen, dessen spätere großformatige Endfassung eine Höhe von 3,20 Metern erreicht.

Der Skulpturengarten der Stiftung Ohm ist vom Februar bis Mai und vom September bis Weihnachten samstags und sonntags sowie nach Vereinbarung kostenfrei zugänglich.

Künstler/in

Karl Heinz Engelin wurde am 17. Oktober 1924 in Memel geboren. Nach einer Ausbildung zum Steinmetz in Kiel studierte er 1950–1953 Bildhauerei in Freiburg i. B. an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste als Meisterschüler bei Wilhelm Gerstel. 1954 studierte er an der Landeskunstschule Hamburg bei Edwin Scharff. Im selben Jahr heiratete er die Bildhauerin Gisela Hommes. Seit 1959 war er als freischaffender Künstler in Hamburg tätig, zunächst gegenständlich, ab den 1970er Jahren auch abstrakt. Karl Heinz Engelin starb am 1. Dezember 1986 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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