Karl Schubert:
Sitzende

Karl Schubert: Sitzende, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Karl Schubert: Sitzende (Stein, 1962)
Kreuzkirche, Billstedter Hauptstraße 94, 22117 Hamburg (Billstedt)

Beschreibung

Auf einer kleinen Grünfläche an der Kreuzkirche in Hamburg-Billstedt, ein wenig versteckt hinter einer Hecke und damit geschützt vom Lärm der Straße, sitzt eine Frau. Hierbei handelt es sich um eine Skulptur, die der Bildhauer Karl Schubert Anfang der 1960er Jahre erstellte. Der grob behauene Stein zeigt klar erkennbar die Form der Person, die auf einem kleinen Sockel hockt. Doch ist vieles nur angedeutet und vereinfacht, sodass die Darstellung zwischen figürlich und abstrahierend schwankt. Klar ist, dass hier kein erkennbares Abbild einer konkreten Person zu sehen ist, sondern eher eine verallgemeinerte, skizzenhafte Form.

Künstler/in

Karl Schubert wurde am 18. Juli 1909 in Schreckenstein-Aussig geboren. Er absolvierte ein Bildhauerstudium in Hoschitz und studierte anschließend vier Jahre an der Akademie Prag. Ab 1950 war er Dozent an der Hochschule für Bildende Künstler in Hamburg. Er führte hauptsächlich Großplastiken in öffentlichem und kirchlichem Auftrag aus. Nach Information der Gießerei Noack wurden sowohl 1939 als auch Anfang der fünfziger Jahre verschiedene Portraitköpfe nach seinen Entwürfen gegossen. Zuletzt war er 1965 bis März 1978 Professor für „Konstruktives Zeichnen“ an der HfbK Hamburg. 1979 zog er nach Bad Wörishofen. Zuletzt wohnte Karl Schubert in Ahrensburg bei Hamburg.

Galerie

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