Lilo Peters: Volleyball

Lilo Peters: Volleyball, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2015)

Daten zum Werk

Lilo Peters: Volleyball (Marmor, 1989).
Kurpromenade / Seebrücke, 23669 Timmendorfer Strand.

Beschreibung

Bildhauerin Lilo Peters hielt die dynamische Bewegung des Volleyballspiels in einer Skulptur aus weißem Marmor fest, die ihren Platz an der Kurpromenade ihrer Heimat Timmendorfer Strand fand. Die nach oben zum Ball greifenden Hände mehrerer Spieler formen eine Figur, die das Typische der Sportart in einem einzigen Bild zeigt. Die menschlichen Figuren sind zwar als solche zu erkennen, doch stehen nicht die Menschen im Mittelpunkt des Kunstwerks, sondern die Handlung.

Künstler/in

Lilo Peters wurde am 17. März 1913 in Hamburg als Liselotte Elfriede Anna Gertrud Erdmunde Noetzel geboren. Sie machte 1933 ihr Abitur und besuchte anschließend Kurse in Bildender Kunst an der Kunsthochschule Lerchenfeld. Ihre erste Gemäldeausstellung hatte sie 1944 in Hamburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte sie viele Reisen durch, u.a. nach Skandinavien, Ägypten, Marokko, Nepal, Mexiko, Guatemala und in die USA, die sie künstlerisch verarbeitete. Großen Einfluss auf ihre Malerei hat der Expressionist und Lappenforscher Gustav Hagemann (1891-1982). Später entdeckte sie durch die Bekanntschaft mit Bildhauer Pierre Schumann die Liebe zum Marmor und zur Bildhauerei. Seit 1946 lebte und arbeitete sie in Timmendorfer Strand und hatte auch ein Atelier in der Nähe von Carrara. Am 2. April 2001 starb Lilo Peters in Travemünde.

Galerie

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