Rolf Goerler: Seezeichen

Rolf Goerler: Seezeichen, Foto: KUNST@SH/Jan Petersen

Daten zum Werk

Rolf Goerler: Seezeichen (Eichenholz, 1972).
Fachhochschule Lübeck, Stephensonstraße 1, 23562 Lübeck. 

Beschreibung

Drei Stelen aus Eichenholz stehen in einer Linie hintereinander auf dem Campus der Fachhochschule. Jede Stele ist unterschiedlich gestaltet und doch ähneln sich die Formen. Bei der mittleren Stele dominieren Ecken und Kanten, bei den beiden anderen runde und fließende Formen. Die Formensprache ist bei allen drei Elementen reduziert und klar, so dass sie wie codierte Zeichen wirken.

Rolf Goerler nannte die Stelen „Seezeichen“ und spielte damit auf die Formen maritimer Marken an, auch wenn die Zeichen seiner eigenen Fantasie entsprungen sind. Die Aufstellung der drei Stelen in einer Reihe hintereinander verweist auf die Mittel der Peilung in der Seefahrt. Das gewählte Material, massives Eichenholz, ist ebenfalls ein typisches Element des traditionellen Schiffsbaus.

Auch wenn man vom Ort der Aufstellung keinen Meeresblick hat, passt die Arbeit doch sehr gut ins Land zwischen den Meeren.

Künstler/in

Rolf Goerler wurde 1927 in Hamburg geboren. 1947–1949 studierte er Bauplastik in Hamburg, anschließend an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und an der l’Academia di Brera in Mailand. Er starb 2006 in Lübeck.

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Galerie

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